Ausflug an den Edersee

Pünktlich um 7:30h Uhr startete der gut besetzte Bus vom Feuerwehrhaus Armenhof in Richtung des Naturpark Kellerwald-Edersee. Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir unser Ziel und konnten, bei schönestem Wetter, das von Renate und Gregor Schwab vorbereitete Frühstück genießen.

Anschließend besichtigten wir in Gruppen die Staumauer. Wir wurden informiert über die Bauweise der 48m hohen Schwergewichtsmauer und die Geschichte des Bauwerks, das zu Kaiserzeiten erbaut wurde, um die Weser ganzjährig schiffbar zu halten. Diese wurde im zweiten Weltkrieg durch eine von der Royal Airforce speziell angefertigte Bombe stark beschädigt, von Zwangsarbeitern unter widrigsten Umständen wieder aufgebaut und in den folgenden Jahrzehnten regelmäßig auf den aktuellen Stand der Technik modernisiert.

Bei unserem nächsten Programmpunkt stand im wahrsten Sinne des Wortes alles Kopf. In dem von drei Männern errichteten Haus ist auf 95m² wirklich alles verkehrtherum: der gedeckte Frühstückstisch, die gesamte Küche und selbst die Toilette hängen von der Decke herunter.

Gegen Mittag fuhr ein Teil unserer Gruppe zum Wildtierpark Edersee, wo wir einige heimische Wildtiere hautnah bestaunen konnten. Besonders die Flugshow der Greifvögel beindruckte uns. Der andere Teil der Gruppe startete direkt von der Staumauer aus zu einer gemütlichen Schifffahrt durch den Naturpark Kellerwald-Edersee.

Nachdem wir uns gegen späten Nachmittag wieder zusammengefunden hatten, machten wir uns auf in Richtung Gasthof Haunetal, wo wir noch gemeinsam zu Abend aßen, um im Anschluss satt und wohlbehalten zurück nach Armenhof zu fahren.

Alarmübung Feuerwehren Dipperz „Brennt landwirtschaftliches Anwesen Heller“

Am Donnerstag, 29.10.2015 um 19.49 Uhr wurden die Dipperzer Ortsteilfeuerwehren durch die Leitstelle Fulda über Sirene und Funkmeldeempfänger unter folgendem Stichwort alarmiert:

„Brennt landwirtschaftliches Anwesen Heller Waldstr.1 in Armenhof“.

Die Wehr aus Armenhof traf nach wenigen Minuten als erstes an der Einsatzstelle ein. Der Gruppenführer und sein Melder begannen sofort mit der Erkundung und Befragung der Anwohner. Dabei erkannte man, dass es im Strohlager der Scheune bereits zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war. Außerdem stellte man bei der Befragung fest, dass 2 Personen in der direkt angrenzenden Werkstatt vermisst wurden und sich zudem noch 4 Pferde im angrenzenden Stall befanden.

Inzwischen traf die Wehr aus Dipperz ein. Das LF8 wurde mit Unterstützung des TSF aus Armenhof zur Menschenrettung eingesetzt. Dabei unterstützte außerdem ein weiterer Atemschutzgerätetrupp des TLF aus Dipperz. Die restliche TLF-Besatzung bekam den Auftrag eine Wasserversorgung „Lange Wegstrecke“ über ca. 800m vom Oberen Metzenweiher aufzubauen. Sie wurden durch die Wehr aus Friesenhausen und Wolferts, die zwischenzeitlich mit Schlauchwagen eingetroffen waren, unterstützt.

Nach kurzer Zeit konnte eine Person in der Werkstatt und eine weitere am Hintereingang der Werkstatt außerhalb gefunden und an den Rettungsdienst übergeben werden. Nachdem auch feststand, dass die Pferde bereits aus der Stallung in die angrenzende Koppel geflüchtet waren, konnte man sich der Abriegelung des angrenzenden Wohnhauses und der Stallung widmen.

Nachdem die Wasserversorgung zum Weiher fertiggestellt war hatte man Kapazitäten um einen großflächigen Löschangriff zu starten. Nun hatte man 1200 Liter in der Minute zur Verfügung.           Und nach kurzer Zeit konnte aufgrund des Löscherfolgs Übungsende gegeben werden.

Im Anschluss an die Übung traf man sich im Feuerwehrhaus Armenhof und besprach mit allen Beteiligten den Übungsablauf.

Alarmübung „Verkehrsunfall Neue Umgehungsstraße“

Am Samstag, 26.04.2014 um 15.29 Uhr wurden die Dipperzer Ortsteilfeuerwehren durch die Leitstelle Fulda über Sirene und Funkmeldeempfänger zu einem „ Verkehrsunfall 2 Fahrzeuge mit eingeklemmten Personen Neue Ortsumgehung“ alarmiert.

Die Wehr aus Dipperz traf als erstes mit TLF 16/25 und LF 8/6 an der Unfallstelle ein. Nach ersten Absprachen mit dem Rettungsdienst vor Ort, wurde die Rettung der beiden eingeklemmten Personen besprochen. In der Zwischenzeit wurde durch die Fahrzeugbesatzung der sogenannte „Geräteablageplatz“ eingerichtet. Außerdem wurde in einem Abwasserrohr nahe der Unfallstelle ein Kleinkind gefunden, welches aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Nach Befreiung aus dem Rohr wurde dies an den Rettungsdienst übergeben.

Inzwischen traf die Wehr aus Armenhof ein. Ihr Auftrag war die Absperrung der Unfallstelle in beide Richtungen gegen Fließenden Verkehr. Außerdem unterstützte ein Trupp beim Sichern des zweiten PKW gegen Abrutschen und Erschütterung.

Die Wehren aus Friesenhausen und Wolferts suchten die Umgebung weiträumig nach weiteren Personen ab, die sich aufgrund des Schocks versteckt haben könnten.

Nach 40 Minuten waren die beiden eingeklemmten Personen befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Weitere Personen waren nicht beteiligt.

Im Anschluss an die Übung traf man sich im Feuerwehrhaus Dipperz und besprach mit der anwesenden Rettungswagenbesatzung den Übungsablauf.